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Geschichtliches


  • 1200 Gründung der Lateinschule (das Kloster Himmelpforte stellt die Lehrer)
  • 1525 Zerstörung des Klosters Himmelpforte im Bauernkrieg und Flucht der Mönche
  • 1538 Gründung der städtischen evangelischen Oberschule
  • Ende 16. Jahrhunderts Entstehung des „Wernigeröder Gesangbuches“
  • 1643 erstes vollständiges Schülerverzeichnis aller fünf Klassen (246 Schüler erhalten wöchentlich 17 Stunden Latein und 5 Stunden Musik)
  • 1736-1739 Johann Wilhelm Ludwig Gleim besucht die Schule und erwirbt die Hochschulreife
  • 1729-1730 Abriss wegen Baufälligkeit und Neubau (5 Klassenzimmer und 1 Saal)
  • Inschrift über dem Portal: „Das Lyceum beider Städte (Alt- und Neustadt) Wernigerode ist unter dem Beistande Gottes und Bewilligung des Erlauchten Grafen und Herrn, Herrn Christian Ernsts, des heiligen römischen Reichsgrafen usw. von dem Stadtmagistrate im Jahre des Heils 1730 erbaut worden.“

  • 1863 Übernahme des Patronats der bis dahin städtischen Schule durch Graf Otto; anschließend Schulneubauten:
  • 1890 „Fürstlich Stolbergisches Gymnasium“ (heute: „Gerhart-Hauptmann-Gymnasium“) und
  • 1895 „Fürstin-Anna-Lyzeum“
  • 1951 Gründung des gemischten Chores an der Oberschule „Gerhart-Hauptmann“ Wernigerode (heute Rundfunk-Jugendchor ) durch Friedrich Krell. 191 Sängerinnen und Sänger proben am 16. Mai 1951 erstmals im Gebäude der Kanzleistraße.
  • 1964 Einrichtung der ersten „Spezialklassen für Musik“ an der Erweiterten Oberschule „Gerhart Hauptmann“, an denen die musikalische Ausbildung der Schüler professionalisiert und die Chorarbeit intensiviert wird. Nach diesem Vorbild entstehen später weitere Einrichtungen in der gesamten DDR.
  • 1973 Feierliche Verleihung des Titels „Rundfunk-Jugendchor Wernigerode“ an den gemischten Chor im Zuge einer engen Kooperation zur Produktion von Titeln für Rundfunk und Schallplatte.
  • 1977 Gründung des Mädchenchores der Spezialklassen (heute Mädchenchor Wernigerode ) Zur Förderung des Nachwuchses für den Rundfunk-Jugendchor eingerichtet, entwickelt er sich bald zu einem angesehenen, eigenständigen Ensemble.
  • 1991 Gründung des Landesgymnasiums für Musik Sachsen Anhalt. Dieses umfasst zunächst die Schuljahrgänge 9 bis 12. (Sitz des Gymnasiums wird das ehemalige „Fürstin-Anna-Lyzeum“)
  • 1992 Mit der Aufnahme von Schülern zum Schuljahrgang 7 wird ein „Sing- und Spielkreis“ ins Leben gerufen, aus dem sich der Kinderchor der Klassen 7-8 entwickelt.
  • 1995 Das Gymnasium kann die ersten Schüler für den 5. Schuljahrgang aufnehmen.
    Die Jüngsten singen fortan im Kinderchor der Klassen 5-6
  • 1999 Rekonstruktion und Umbau des „Alten Lyceums durch die Stadt Wernigerode zum fortan zweiten Schulgebäude des Landesgymnasiums für Musik; dabei Schaffung von Klassen- und Unterrichtsräumen, Konzertsaal („Festsaal) und Tonstudio für die musikalische Spezialausbildung des Gymnasiums.
  • 2003 Neubau eines dritten Internatsgebäudes für 40 Schülerinnen und Schüler
  • 2005 Abschluss der umfassenden Renovierung des ehemaligen „Fürstin-Anna-Lyzeums“ durch das Land Sachsen Anhalt
  • 2006 Unter dem Titel „Das Singende Klassenzimmer“ widmet sich der MDR in einer fünfteiligen Dokumentation der Arbeit und dem Leben am Landesgymnasium.
  • 2007 Sanierung und Umgestaltung des Internats-Plattenbaus („Haus 1“)
  • 2009 Abriss des Kohlebunkers auf dem Internatsgelände und Rekonstruktion des historischen Internatsgebäudes mit Freitreppe („Haus 2“)
  • 2010 Errichtung einer Sport- und Freizeitanlage auf dem Internatsgelände
  • 2012 Umgestaltung des Schulhofes in der Kanzleistraße mit Kleinsportanlage und einem Amphitheater ähnlichen KISUM
  • 2013 Bau einer Turnhalle auf dem Geländes des Internats im Salzbergtal

  • Die Erfolge unserer Chöre, die die Geschichte unserer Schule prägen, finden Sie detailliert auf den Chronikseiten des jeweiligen Ensembles. (Siehe Menuepunkt „Chöre“)