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Tag der offenen Tür am Landesgymnasium: Freitag, 21.09.2018, 15.30-18.30



Unsere 2. Chorreise nach Israel 21. - 28.01.2018

Shabbat - Klagemauer - Kosherer Mc Donald - Erfahrungen in Jerusalem

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Und wenn es dann noch in den fernen Nahen Osten, nach Jerusalem, geht, wird es besonders spannend. Diese Erfahrungen sollten die 33 Schülerinnen des Mädchenchores vom Landesgymnasium für Musik, ihr Chorleiter Steffen Drebenstedt und vier Betreuerinnen auf einer einwöchigen Chorfahrt machen. Wieder wurde so die Partnerschaft mit dem Ankor-Choir aus Jerusalem belebt.
Alle Mädchen waren in Gastfamilien untergebracht und hatten damit die perfekte Gelegenheit, in andere Kulturen einzutauchen und Freundschaften zu schließen.
Aber eine Chorreise ist eben keine Klassenfahrt. Sie sollte neben dem Vergnügen den Anspruch erheben, in der musikalischen Arbeit voranzukommen. Und es sei gleich vorweg gesagt: Das ist hervorragend gelungen. Täglich wurde drei Stunden geprobt, einzeln und mit dem gastgebenden Chor. Die drei bevorstehenden Gemeinschaftskonzerte, in denen auch das Liedgut des jeweils anderen Chores sogar teilweise in dessen Muttersprache dargeboten werden sollte, waren eine gute Motivation.

Mit zunehmendem Engagement arbeiteten die Mädchen und es war eine Freude, mit anzusehen, wie sich beide Chöre von Probe zu Probe vervollkommneten. So wurden die Konzerte zu einem großen Hörgenuss.
Ja, das werden die Mädchen zu Hause erzählen. Aber auch, dass sie viel von Land und Leuten, besonders natürlich von Jerusalem, gesehen haben. Sie werden von einer spannenden Altstadt, in der drei Religionen so dicht aufeinander treffen, berichten, von ganz anderen Verkaufskulturen, Speiseangeboten, aber auch Sicherheitsbestimmungen.
Obwohl die Schülerinnen zu Hause schon viel über den Holocaust gehört hatten, bleibt ihnen der Besuch in der Gedenkstätte Yad Vashem in nachhaltiger aber schmerzender Erinnerung.
Erzählen werden die Mädchen auch vom Ausflug an den See Genezareth und dem Zwischenstopp in Nazereth. Viele Aktivitäten in den Gastfamilien bleiben ebenfalls unvergessen.
Nächstes Jahr in Jerusalem. Nein, nächstes Jahr in Wernigerode, denn 2019 wird uns der Ankor-Choir zum dritten Mal in Wernigerode besuchen. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.

Wir danken dem Land Sachsen-Anhalt für die besondere und großzügige finanzielle Unterstützung, die uns auch den diesjährigen Austausch ermöglicht hat.

Christiane Schierhorn (Geschichtslehrerin)