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Rhythmik und Tanz


Wie soll denn mit Speed-Stacks, Besen und Wischmopps oder Eimern vernünftig Musik gemacht werden?
Die Mädchen und Jungen der 6.Klassen können diese Frage nach ihrem Rhythmik / Percussion-Kurs ohne Zögern beantworten. Alle vierzehn Tage probieren sie sich an Schlaginstrumenten aus, trommeln verschiedene Pattern, improvisieren und fügen sich schließlich zu einer Rhythmusgruppe zusammen.
Auf Congas und Djemben, mit Caxixi und Agogo lassen sich schnell mehrstimmige Stücke gestalten. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Boomwhackers; sie bilden das Akkordfundament für viele Kanons, die im Unterricht gesungen werden.
Immer wieder scheinen die Hände ganz von allein in Bewegung zu geraten, sobald die Kinder auf einer Cajon sitzen. Zu Rock- und Poptiteln Cajon-Grooves spielen – das erzeugt ein Gefühl der Sicherheit und der Verbundenheit.

Ganz ähnlich geht es den Kindern beim Tanz-Projekt. Neben klassischen Kreis- und Volkstänzen erarbeiten und üben sie alle zwei Wochen für 45 Minuten auch Pop- und andere moderne Tänze. Die Choreografien dazu entstehen in der jeweiligen Klasse sehr individuell und verändern sich im Verlauf der Arbeit auch immer noch einmal und passen sich dem Leistungsstand der Gruppe an.
So können sich Mädchen und Jungen gleichermaßen mit ihrem eigenen Tanz identifizieren. Und ganz nebenbei wird Rhythmusgefühl und Koordinationsvermögen geschult.
Aufregend ist die Präsentation der Arbeitsergebnisse vor Eltern und Schülern. Bisher ist es aber immer gelungen, das Publikum zu erstaunen, zu erheitern und mitzureißen.